Die Elbphilharmonie | Am Kaiserkai 1, Hamburg, Hafen-City

3D-Schalungsplanung und Schalungsbau für diverse, freigeformte Beton-Bauteile wie die Foyertreppen, den großen Konzertsaal und das Dach der Elbphilharmonie.



Die Foyertreppe zum kleinen Konzertsaal nach dem vollständigen Ausschalen der durch uns geplanten und gebauten Freiform-Sonderschalung.

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Die Dachkonstruktion des großen Konzertsaals, welche aus den von uns geplanten und gefertigten, freigeformten Betonfertigteilen errichtet wurde.



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Sonderschalung des großen Konzertsaals


(Bild: Copyright © Herzog & de Meuron)

„Die Ziele sind hoch gesteckt: Ein neues Wahrzeichen für die Hansestadt soll entstehen, einer der besten Konzertsäle der Welt und ein Haus für alle.“

Die Elbphilharmonie in Hamburg – kaum ein Bauvorhaben kann sich mit ihrer Komplexität messen. Sie ist ein architektonischer Geniestreich, der auf rechte Winkel und Geraden fast vollständig verzichtet. Auf der relativ kleinen Grundfläche des ehemaligen Kakaospeichers von 6.000 Quadratmetern errichtet HOCHTIEF derzeit das hoch komplizierte Gebäude aus Stahl, Glas und Beton, woraus Konzertsäle, Hotel, Wohnungen, Tiefgarage und Plaza geformt werden. Mit seiner dynamischen Architektur und einer Höhe von 110 Metern wird die moderne Philharmonie in der HafenCity zu einem neuen Wahrzeichen für Hamburg.



Der Ort für dieses Großprojekt könnte prominenter nicht sein: Knapp hundert Jahre war der neugotische Kaiserspeicher auf dem vorgelagerten westlichen Ende der Speicherstadt Wahrzeichen des Hamburger Hafens. In den 1960-er Jahren wurde er durch den Kaispeicher A mit seiner klaren Architektur ersetzt. Kakao, Tabak und Tee wurden jahrelang hier umgeschlagen. Als Sockel der neuen Philharmonie findet der Kaispeicher bald eine zukunftsträchtige neue Nutzung.



Nach Plänen des Architekten Werner Kallmorgen wurde der Speicher von 1963 bis 1966 gebaut, auf dem Gebäude errichten die Schweizer Architekten Herzog & de Meuron jetzt ein spektakuläres Konzerthaus. Zwar wurde das mächtige, markante Bauwerk komplett entkernt, Kubatur und auch Fassaden bleiben aber erhalten. So entsteht ein weltweit einmaliger architektonischer Hybrid, der zudem um ein Fünf-Sterne-Hotel und 47 Wohnungen ergänzt wird.



Das entkernte Speichergebäude wird zu zwei Dritteln als Parkfläche genutzt, daneben finden hier auch die Backstage-Bereiche und Räume für musikpädagogische Angebote. Im gläsernen Neubau entstehen zwei große Konzertsäle für 2.150 und 550 Besucher. So wird die Elbphilharmonie zu einem einzigartigen, nahezu 110 Meter hohen Aufführungsort von klassischer Musik, der Musik des 21. Jahrhunderts und anspruchsvoller Unterhaltungsmusik. Im Herbst/Winter 2008/2009 hat die Arbeit am Neubau begonnen - 2012 wird das erste Konzert im großen Saal gespielt werden.


An kaum einem anderen Ort in Hamburg erschließt sich der Zusammenhang von Stadt und Hafen so eindrucksvoll wie von der Plaza der Elbphilharmonie. Das Innere der Plaza prägt ihre gewölbte und geometrisch variierende Decke. Es ergeben sich spektakuläre Ausblicke auf Stadt und Hafen. Tiefe Einschnitte nach oben, die die Philharmonie durchdringen, inszenieren vielfältige Blickbeziehungen zwischen der Plaza und den einzelnen Foyerebenen. Die Plaza wird von Restaurants und Bars gesäumt. Von hier betritt man die Hotellobby und den Wohnbereich. Über skulpturale Treppen gelangt man zu den Foyers der Philharmonie.



Auf dem Dach des alten Speichers bietet die Plaza in 37 Metern Höhe einen beeindruckenden Rundblick über Deutschlands größten Hafen. Sie ist ein Herzstück des Projekts und als öffentliche Kommunikationsfläche konzipiert. Darüber erhebt sich der Neubau nach den Entwürfen des Baseler Architekturbüros Herzog & de Meuron. Die ebenso komplexe wie anspruchvolle Architektur stellt baulich eine besondere Herausforderung dar. Die hoch aufragende, gläserne Wellenkrone wird neben zwei Konzertsälen auch einem Fünf-Sterne-Hotel mit 250 Zimmern, Gastronomie sowie zirka 47 exklusiven Wohnungen Platz bieten. Der Kaispeicher beherbergt nach Fertigstellung einen dritten Konzertsaal sowie ein Parkhaus mit über 500 Stellplätzen.



Der Außenbereich bietet ein einzigartiges Panorama: Richtung Norden zur Innenstadt, nach Osten zur HafenCity, im Westen und Süden geht der Blick über die Elbe und die Hafenanlagen.











Screenshots der 3D-Schalungsplanung:








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Daten und Fakten zur Elbphilharmonie






BauherrinElbphilharmonie Hamburg Bau GmbH & Co. KG vertreten durch die ReGe Hamburg Projektrealisierungsgesellschaft GmbH, Veritaskai 3, D-21079 Hamburg, info@rege-hamburg.de
GeneralplanerHerzog & de Meuron, Rheinschanze 6, CH-4056 Basel
Höhler + Partner Architekten und Ingenieure, Rödingsmarkt 9, D-20459 Hamburg

 
Daten             
Gesamtgewicht des Hauses
ca. 200.000 t
Gesamt Bruttogeschossfläche
ca. 120.000 m²
-Speicher
ca. 58.000 m²
-Neubau
ca. 61.000 m²
Gesamt Bruttorauminhalt
ca. 485.000 m³
Abraum, der aus dem Kaispeicher herausgebracht worden ist
ca. 18.000 m³


Verbauter Stahl
ca. 8.000 t
Verarbeiteter Beton
ca. 55.000 m³
 
 
Höchster Punkt
110 m
Höhe Plaza
37 m
Momentan höchster Kran
ca. 93 m
Ausstieg im Konferenzbereich auf 75 m           
80 m²
Konzertsaals in Höhe von
55 m
Länge der Rolltreppe
ca. 82 m
  
Plätze im Großen Konzertsaal
ca. 2.150
Plätze im Kleinen Konzertsaal
ca. 550
Plätze im Dritten Konzertsaal
ca. 170
 
 
Wohnungen geplant
ca. 47
Hotelzimmer geplant
ca. 250
Stellplätze geplant
ca. 510
 
 
Zahl der Glasscheiben an der Fassade
ca. 2.200
 


 
Baubeginn
April 2007
Fertigstellung
November 2013
 Eröffnung
Dezember 2013

Nutzer

HamburgMusik gGmbH – Elbphilharmonie und Laeiszhalle Betriebsgesellschaft
c/o Laeiszhalle, Johannes-Brahms-Platz, 20335 Hamburg


(Bilder: Herzog De Meuron Plan Hamburg Concert Hall. Copyright Holder – Herzog & de Meuron)